Jahreshauptversammlung 2018

Es war eine umfangreiche Tagesordnung, die die Freiwillige Feuerwehr Gudow auf ihrer Jahreshauptversammlung abzuarbeiten hatte. Gemeindewehrführer Marc Eggert führte souverän durch die Sitzung, in der nicht nur das vergangene Einsatzjahr im Mittelpunkt stand, sondern auch Zukunftsthemen wie die Anschaffung eines neuen  Fahrzeugs sowie das geplante neue Feuerwehrgerätehaus im Fokus standen.
Marc Eggert freute sich, dass neben dem Beisitzer des Kreisfeuerwehrverbandes, Ralf Kreutner, auch Thies
Herzberg als Vorsitzenderdes Fördervereins sowie Vertreter des Möllner Polizeireviers zur Sitzung erschienen waren.
Er bedauerte aber das unentschuldigte Fehlen des Bürgermeisters und Feuerwehrkameraden Dr. Eberhard Laubach und seiner Stellvertreter.
Der Wehrführer erinnerte an das 125-jährige Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes, das in diesem Jahr unter anderem mit einem Tag der offenenTür in Elmenhorst gefeiert werden soll. In seinem anschließenden Bericht wies
der auf die gestiegene Zahl der Einsätze in 2017 hin. Neben Bränden und Unfällen schlugen Unwetter-Einsätze stark zu Buche, erklärte Marc Eggert. Viel Arbeit also für die derzeit 36 aktiven Mitglieder. Bei der Dienstbeteiligung, die
derzeit bei 60 Prozent liege, sei „noch Luft nach oben“. Lob gab es für die Rettungshundestaffel mit drei geprüften Hunden, die der Gudower Wehr angegliedert und so einmalig im Kreis sind.
Erfreulich sei, dass die Feuerwehr Gudow in 2019 das neue HLF 20 in Dienst stellen kann. „Die Kommunalaufsicht hat der Anschaffung zugestimmt“, freute sich der Wehrführer. Diese musste ob des angespannten Gemeindehaushaltes dem Kauf erst zustimmen.
Eggert: „Wir brauchen dringend einen Ersatz für unser altes Fahrzeug“. Einen kurzen Überblick über den Planungsstand für ein neues Feuerwehrgerätehaus gab Marc Eggert ebenfalls. Die Gemeinde habe momentan
noch kein Geld für den etwa 1,6 Millionen Euro teuren Neubau, bedauerte derWehrführer. Allerdings seien Gelder
für die Planung im Haushalt eingestellt. Letztlich habe die Kommunalaufsicht dasHeft in der Hand. „Wie alles ausgeht, kann ich nicht sagen“, bedauerte der Wehrführer.

Ein Grund zur Freude war für Marc Eggert das hohe Engagement der Kameraden bei Einsätzen und Arbeitseinsätzen
im vergangenen Jahr. „Wenn wir jetzt noch mehr Mitglieder werben und die Dienstbeteiligung verbessern können, wäre ich rundum zufrieden“, betonte der Wehrführer. Zuwachs in der aktiven Wehr gab es an diesem Abend mit Virginie Riemann und Henrik Rühmann, die von der Jugendfeuerwehr in die Feuerwehr wechselten. Als  Zweitmitglieder wurden Tobias Lohf, Sven Bernhardt und Chris Landsberger ernannt.
Die Kameraden wählten Timo Landsberger zu ihrem alten und neuen Gruppenführer. An diesem Abend wurden ferner Ehrungen und Beförderungen vorgenommen. Geehrt wurde Florian Biermann für seine zehnjährige Mitgliedschaft in der Gudower Wehr.
EinDienstabzeichen für 30 Jahre erhielt Hans-Jochen Schildt. Günther Andernson ist 40 Jahre dabei. Befördert wurden Virginie Riemann, Henrik Rühmann, Yvonne Finke, Pascal Brackenwagen, Norman Riemann, Thomas Schmidt, Brian Riemann und Hans-Jochen Schildt. Rene Strutz  wurde zum Zugführer FwBR ernannt.

Für 100 Prozent Dienstbeteiligung in 2017 erhielt Wolfgang Keller eine Auszeichnung.

-Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung vom Markt Anzeiger-

Aktivitäten 2017

JHV 2017 - Die Zweite

Nachdem mit Marc Eggert der neue Wehrführer bereits auf der Jahreshauptversammlung gewählt wurde, wurde die neue Wehrführung nun bei der Mitgliederversammlung koplettiert.

In den freigewordenen Posten des stellv. Wehrführers wählten die 33 Anwesenden mit neun Gegenstimmen René Strutz. Dieser betonte auch angesichts der Gegenstimmen im Anschluss, dass alle in eine Richtung ziehen müssten. "Wir alle gestalten gemeinsam die Zukunft", betonte er, sicherlich auch mit Blick die Hoffnungen, endlich ein Feuerwehrgerätehaus zu erhalten. Auch ergänzte er, dass sachliche und fachliche Kritik erwünscht sei und er gerne als Puffer zwischen Wehrführer und Mannschaft agieren wolle.

Marc Eggert informierte unterdessen darüber, dass sich in Sachen Gerätehaus und Fahrzeug etwas tun würde. Nun hoffe er, dass nach vielen Gesprächen die Gemeinde Taten folgen lassen würde.

Als neuer Gruppenführer der 1. Gruppe wählten die Kameraden unterdessen Hans-Jochen Schildt. Anna-Lena Günther wurde zur Löschmeisterin befördert und den Wanderpokal für seine erneut 100-prozentige Dienstbeteiligung durfte Wolfgang Keller mit nach Hause nehmen. Für 25 Jahre im aktiven Dienst erhielt Dietmar Rath das Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande in Silber. Kräftigen Beifall erhielt auch Brandmeister Bruno Kosbab. Dieser war in seiner aktiven Zeit viele Jahre als Gruppenführer und stellv. Wehrführer tätig gewesen und pflegte und beherbergte 44 Jahre lang die Uniformen und Einsatzkleidung in seinen privaten Räumlichkeiten. Diese einzigartige Hingabe und sein weiteres Engagement wurden nun mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze geehrt. Abschließend durfte Rüdiger Biebow als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes außerdem Hans-Jürgen Schmidt das Schleswig-Holsteinische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber überreichen. Dieser war von 2002-2017 Wehrführer und zuvor von 1997 an stellv. Wehrführer gewesen.

- Text und Bilder mit freundl. Genehmigung von B. Dahlem-

Jahreshauptversammlung 2017

Diese Jahreshauptversammlung machte eines sehr deutlich: Die Geduld der Feuerwehrkameraden, bezüglich des Neubaus eines Feuerwehrgerätehauses, beginnt massiv zu bröckeln!

Bürgermeister Dr. E. Laubach hatte zu Beginn der Veranstaltung im Namen der Gemeinde seinen Dank ausgesprochen und noch betont, dass das tägliche Geschäft zwischen Feuerwehr und Gemeinde unproblematisch sei. Am Ende der Veranstaltung kochten dann aber die Emotionen noch einmal hoch. Zu lange, so der Vorwurf, würde die Gemeinde die Kameraden vertrösten. Von fehlender Perspektive für die Kameraden war die Rede. Die Räume reichen längst nicht mehr aus um Aktive Wehr, Jugendfeurwehr und Musikzug gerecht unterzubringen. Platz für dringend benötigte Anschaffungen besteht auch nicht. Auch gehen die Ansichten, welche Vorgehensweise zukunftsfähig ist ebensoweit auseinander, wie die Bewertung der Kommunikation zwischen Gemeinde und Feuerwehr!

Den drohenden Riss zwischen Feuerwehr und Gemeinde zu kitten, dürfte nun eine wichtige Aufgabe des neugewählten Wehrführers Marc Eggert sein. Dieser war mit vier Gegenstimmen ins Amt berufen worden und betonte sogleich, auch diese Kameraden von seiner Arbeit zu überzeugen.

Wie der Rückhalt in der Gemeinde Gudow durch die Bürger unterdessen sei, zeigte die große Spendenbereitschaft, so der Vorsitzende des Fördervereins Thies Herzberg.

173 Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr Gudow  derzeit. Davon sind 38 Kameraden und Kameradinnen  aktiv, die im vergangenen Jahr 42 Einsätze fahren mussten.

Auch die Jugendfeuerwehr hatte allerhand Veranstaltungen absolviert. So wurde das zehnjährige Bestehen gefeiert, als auch die beliebte 24-Stunden-Übung abgehalten. Neue Jugendfeuerwehrwartin ist nun Anna-Lena Günther. Unter ihrer Regie wollen die jungen Feuerwehrleute unter anderem eine Mehrtagesfahrt in den Harz unternehmen.

Schriftführerin Sarah Prange wurde außerdem zur stellv. Kassenwartin gewählt. Tobias Prange wurde als Musikzugführer in seinem Amt bestätigt.

Ein emotionaler Augenblick war der kurze Abriss von Wehrführer Hans-Jürgen Schmidt, welcher die letzten 20 Jahre noch einmal Revue passieren ließ. In dieser Zeit war er fünf Jahre stellv. Wehrführer und 15 Jahre Wehrführer gewesen.

Ehrungen und Beförderungen:

  • Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande in Silber (25 Jahre) - Marc Eggert, Hartmut Riemann und Hans-Jochen Schild
  • Dienstzeitabzeichen 10 Jahre - Thies Herzberg, Jan Riemann und Martina Strutz
  • Dienstzeitabzeichen 20 Jahre - Hauke Renzow
  • Dienstzeitabzeichen 60 Jahre - Heinz Eggert
  • Feuerwehrfrau/-mann - Ivonne Finke, Thomas Schmidt und Norman Riemann
  • Oberfeuerwehrfrau/-mann - Anna-Lena Günther, Gordon Vetter, Brian Riemann
  • Hauptfeuerwehrmann - Martin Meinke
  • Löschmeister - Florian Biermann

 

- Text und Bilder mit freundl. Genehmigung von Benedikt Dahlem-

Aktivitäten 2016

Klasse 4b GS Sterley zu Besuch bei der FF Gudow

Am Freitag, den 15.4. waren wir vormittags mit unserer Klassenlehrerin Frau Bartsch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Gudow zu Besuch. Als wir dort ankamen, begrüßten uns die Feuerwehrleute und Herr Eggert. Wir guckten uns Bilder und Videos zur Brandbekämpfung an. Herr Eggert erzählte uns von der Arbeit der Feuerwehr und erklärte, welche Feuerwehren es gibt. Es gibt nämlich die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr, die Werksfeuerwehr und die Pflichtfeuerwehr. Dann machte Herr Eggert mit uns Experimente. Er zeigte uns Gasbrände, Flüssigkeitsbrände, Metallbrände (Magnesium) und eine Staubexplosion. Danach demonstrierten uns die Feuerwehrleute, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht. Frau Bartsch durfte noch ein Feuer mit einem Feuerlöscher löschen. Anschließend erklärten uns die Feuerwehrleute die Gerätschaften eines Feuerwehrautos. Zurück zur Schule wurden wir mit den Feuerwehrautos gefahren. Es war ein spannender Schulvormittag.
 
Johann Eggert, Klasse 4b

FF Gudow profitiert von Bucherscheinung

Anfang Dezember 2015 erschien ein 150 Seiten umfassendes Buch („Gudower erzählen“) mit Geschichten in und um Gudow, verfaßt vom Schriftführer unseres Fördervereines Jochen Bertau. Inhaltlich beruht dieses Werk auf Berichten und Erzählungen alteingesessener Gudower. Die 1. Auflage ist schon ausverkauft! Den Kaufpreis aufrundend verzichtete so mancher Erwerber in der Druckerei Sommerfeld auf sein Rückgeld, so daß sich überraschend 60,- € in der Druckerei Sommerfeld ansammelten. Dank Jochen Bertau und Elma Sommerfeld steht dieser Betrag nun dem Förderverein zur Verfügung und wird unsere Wehr unterstützen. DANKE!

Übrigens: die 2. Auflage des Werkes ist in Arbeit.

Multifunktionslöschmittelzusatz F 500

Die Freiwillige Feuerwehr Gudow hat das  Löschmittel F-500 nebst Zubehör zur Vervollständigung ihrer Ausrüstung angeschafft

F-500 ist ein innovativer Multifunktionslöschmittelzusatz mit sehr speziellen Eigenschaften. Es ermöglicht ein schnelleres Löschen, eine schnellere Hitzereduktion und auch eine Reduktion der Oberflächenspannung; es besitzt die Eigenschaft, eine Vielzahl von Substanzen in den Mizellen einkapseln zu können, wozu brennbare/explosive Gase, in brennbarer Flüssigkeit und deren Dämpfe, Brandgase etc. gehören. Es verbessert beispielsweise die Sichtverhältnisse für die Einsatzkräfte und reduziert die Umweltbelastung durch reduzierte Schadstoffemissionen. Des Weiteren reduziert sich mit dem Einsatz von F 500 der Löschwasserbedarf. Die Einzelheiten können auch dem Internet entnommen werden.

Angeschafft wurden für das

Löschgruppenfahrzeug:

  • Schnellangriffspistole 130 L/m mit F-500 Kanister 2 Liter

tl_files/Bilder/Foerderverein/Foerderverein-Ausruestungsbeschaffung/F500/F500.2.jpg

und für das

Tanklöschfahrzeug:

  • Hohlstrahlrohr Quadrafog 235
  • 30 m C42 Druckschlauch
  • Z-Select-Adapter
  • 1 Kanister 20 Liter F-500

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Im Tanklöschfahrzeug wurde das  System fest verbaut. Dazu wurde der 50 m formstabile Angriffsschlauch demontiert und durch einem 30 m C42 Druckschlauch  mit einem Hohlstrahlrohr Quadrafog 235 ersetzt. Des Weiteren wurde ein Z2 Zumischer nebst Z-Select im frei gewordenen Geräteraum montiert. Dabei wurde auch gleich der C Druckabgang für den Schnellangriffsschlauch umgebaut.

Die Kosten für Anschaffung übernahm diesmal nicht der Förderverein, sondern wurden von der Gemeinde übernommen.

 

Jahreshauptversammlung 2016

Als die Schriftführerin Sarah Prange das Protokoll der Jahreshauptversammlung der Gudower Feuerwehr aus dem Jahre 1991 verlas, staunten viele nicht schlecht, das schon damals der Bau eines neuen Gerätehauses angeschoben wurde. Ohne Erfolg, wie die derzeit 43 aktiven Kameraden nur zu gut wissen. Gudows Bürgermeister Dr. Eberhard Laubach musste eingestehen, dass die Gemeinde, auch aus Sicht des Kämmerers im Amt, die Kosten derzeit nicht wuppen könne. Hier bestehe weiterhin Gesprächsbedarf über die Wünsche der Kameraden und die Möglichkeiten der Gemeinde.

Der stellvertretende Wehrführer Marc Eggert  dankte  der Gemeinde dafür, dass sie trotz der Diskussionen um dieses Thema immer ein offenes Ohr habe, betonte aber die Bedeutung eines neuen Gerätehauses. Ein neues Gerätehaus, da sind sich alle einig, würde die Arbeit der Wehr erleichtern, welche im vergangenen Jahr immerhin 35 Einsätze fahren musste. Hierzu zählten unter anderem einige Verkehrsunfälle, vor allem auf der A24. Insgesamt schlugen 487 Einsatzstunden zu Besuche, was auch aus Sicht des stellvertretenden Wehrführers  eine Menge sei. Zusätzlich gab es noch weitere Dienste abzuleisten. 

Für die Teilnahme an 20 von insgesamt 21 dieser Dienste ergatterte Wolfgang Keller einen hölzernen Wanderpokal sowie einen Tankgutschein. Gewählt wurde natürlich ebenfalls. Neuer stellvertretender Jugendfeuerwehrwart ist Florian Biermann, während sich Friedrich Flemming als Kassenprüfer noch einmal zwei Jahre im aktiven Dienst befinden wird.  Jannik Lindermann wurde unterdessen zum Feuerwehrmann und Florian Biermann zum Oberfeuerwehrmann befördert. Sarah Prange durfte sich   außerdem über die Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau*** freuen. Geehrt wurden Björn Günther, Anna Lena Günther und Daniel Riemann für zehn Jahre in der Feuerwehr. 20 Jahre ist Frank Riemann aktiv und Jörn Eggert blickt bereits auf 30 Jahre zurück. 

Jannik Lindemann, stellv. Wehrführer Marc Eggert  Björn Günther, Daniel Riemann, Anna-Lena Günther, stellv. Wehrführer Marc Eggert  Jörn Eggert, stellv. Wehrführer Marc Eggert

Ein besonderer Dank galt außerdem Klaus Fiedermann und Werner Schnackenbek, welche für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt wurden.

Klaus Fiedermann, Werner Schnackenbek, stellv. Wehrführer Marc Eggert

 

-Bilder und Artikel mit freundlicher Genehmigung von B. Dalehm (Büchener Anzeiger)-

Aktivitäten 2015

Boßeln 2015

Rangliste Boßeln 2015

 

Platz Team Würfe
1 SKGG 65
2 Die jungen Wilden 76
3 Waldmeister 610 83
4 Gudow Ausbau 85
  Alte Herren Gudow 85
  De Dorfbüddels 85
  Die kleinen Teufel 85
8 Holzbagage 86
9 Yak Ladies 87
10 Die Schlaffies 88
  Die Bauernbuben 88
Platz Team Würfe
12 Die Durstlöscher 91
13 Heinz Spezial 92
14 Riemanns 94
  Yakherde 94
16 Landfrauen 97
17 Oldesloer TG 99
18 Gudower Kampfboßler 100
  Anwärter FF Gudow 100
20 Die Grenzgänger 101
21 Die Hippies 102
22 Hamburger Hoffnung 117

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bollerwagenbewertung
1 De Dorfbüddels
2 Gudow Ausbau
3 Riemanns

Jahreshauptversammlung 2015

 

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gudow konnten im Beisein des Kreisbrandmeisters Michael Raddatz, stellvertretenden Amtswehrführers Thorsten Burmeister  und Bürgermeisters Dr. Eberhardt Laubach mit Jan und Brian Riemann 2 Kameraden von Wehrführer Hans-Jürgen Schmidt aus der Jugendwehr in die Einsatzabteilung übernommen werden.  Wiederholt wurde in den Gruß- und Dankesworten die unverzichtbare Jugendarbeit hervorgehoben, da der demografische Wandel auch bei der Gudower Wehr spürbar ist.  So war nach 42 Jahren Dienst in der Einsatzabteilung, davon 15 Jahren als Gerätewart,  Georg Bagusch in die Ehrenabteilung zu überstellen. Ebenso war Wolfgang Lübbers, der sich seit 1989 aktiv in die Wehr einbringt, 11 Jahre davon als stellvertretender Gruppenführer, in die Ehrenabteilung zu überstellen. Wehrführer Schmidt dankte beiden für ihr langjähriges Engagement mit einem Präsent.

Aufmerksam folgten die Kameradinnen und Kameraden dem Bericht von Bürgermeister Dr. Laubach zum Sachstand der Planungen und möglichen Standorte für ein neues Gerätehaus. Mußte doch ihr Wehrführer auch an diesem Abend wieder wegen der diversen Sicherheitsmängel am und im Gerätehaus eine Sicherheitsbelehrung vornehmen, um den Auflagen der Unfallkasse Rechnung zu tragen. Der notwendige Bau eines neuen Gerätehauses ist- und bleibt wohl noch einige Jahre- das beherrschende Thema auf den  Wehrversammlungen in Gudow.

Wehrführer Schmidt berichtet den Anwesenden von einem ruhigen letzten Jahr mit lediglich 15 Einsätzen, davon u.a.  8 der technischen Hilfe, 3 Kleinbränden und z.B. 1 Mittelbrand. 2015 dagegen waren bereits in den ersten beiden Monaten schon 11 Einsätze abzuarbeiten.

Zur neuen Schriftführerin wurde Sarah Prange gewählt; sie löst Thies Herzberg ab, der sich nach 6 Jahren nicht zur Wiederwahl stellte. Zum neuen stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart wurde Björn Günther gewählt, der Benjamin Burmeister ablöst. Den Wanderpokal nebst einem Gutschein für die höchste Dienstbeteiligung im vergangenen Jahr erhielt Anna-Lena Günther. Für 20 Jahre in der Wehr konnten Torsten Kolberg, für 30 Jahre Friedrich Flemming und Rainer Schütt sowie für 40 Jahre Uwe Ott geehrt werden. Befördert wurden Daniel Riemann zum Hauptfeuerwehrmann, Chris Landsberger zum Hauptfeuerwehrmann(3) und Michael Mathews zum Löschmeister. Alle Abteilungen der Wehr würden sich über neue Mitglieder freuen.

Aktivitäten 2014

Erster "heißer" Einsatz der Wärmebildkamera

Am 03.08.2014 kam es in Hol­le­nbek zu ei­nem Wasch­ma­schi­nenbrand. Beim Ein­treffen der Feu­er­wehr Gu­dow wur­de fest­gest­ellt, dass zwei Räu­me be­reits voll­stän­dig ver­qualmt wa­ren.
Der ers­te Atem­schutztrupp der FF Gudow ging mit Un­ter­stüt­zung der Wär­me­bild­ka­me­ra auf der Su­che nach dem Brand­herd und zur Brand­be­kämp­fung vor. Die bren­nen­de Wasch­ma­schi­ne konn­te im ver­rauch­ten Ge­bäu­de ge­fun­den und her­aus­ge­tra­gen wer­den; der Brand ge­löscht wer­den.
So­dann wur­de das Ge­bäu­de mit dem Hoch­drucklüfter rauch­frei be­lüf­tet. Die Wär­me­bild­ka­me­ra kam erneut zum Ein­satz auf der Su­che nach wei­te­ren Glut­nes­tern.
Über dem be­trof­fe­nen Räumen be­fand sich ein Stroh­la­ger, das mit der Wär­me­bild­ka­me­ra un­ter­sucht und ge­si­chert wer­den konn­te im wei­te­ren.
Fa­zit des Ein­satz­lei­ters: Die Wär­me­bildkamera hat su­per funk­tio­niert und hat zum glimpf­li­chen Aus­gang die­ses Einsatzes sehr hilf­reich bei­ge­tra­gen.

Hans-Jürgen Schmidt zum 3. Mal als Wehrführer der FF Gudow bestätigt

Zur jährlichen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gudow im Februar konnte Wehrführer Hans-Jürgen Schmidt 45 Anwesende begrüßen. Darunter Bürgermeister Dr. Laubach, weitere Mitglieder der Gemeindevertretung, Amtswehrführer Marc Eggert, Ehrenwehrführer Heinz Eggert und Polizeibeamte der Polizeistation Sterley.


Im vergangenen Jahr hatte die Wehr 29 Einsätze abzuleisten, darunter 10 Einsätze der technischen Hilfeleistung, 8 Brände, 4 Fehlalarme einer Brandmeldeanlage, 1 Fehlalarm auf der A 24, 2 Einsätze im Rahmen des Elbehochwassers, 3 Nothilfeeinsätze mit dem Notarzt sowie 1 Alarmübung im Amt. Hinzu kamen eigene Veranstaltungen und die Unterstützung von weiteren Veranstaltungen im Gemeindegebiet. Ein aufgabenintensives Jahr lag hinter der Wehr. Hans-Jürgen Schmidt blickte sodann auf seine zwölfjährige Amtszeit als Wehrführer zurück. Er dankte detailliert allen Beteiligten für die langjährige gute Zusammenarbeit in all diesen Jahren. Auch Bürgermeister Dr. Laubach dankte allen von der Jugendfeuerwehr über den Musikzug bis hin zur Einsatzabteilung für ihr Engagement in seinem Grußwort. Er sprach den Grundsatzbeschluss der Gemeinde zur Ersatzbeschaffung für das Tanklöschfahrzeug und die Notwendigkeit der Erneuerung des Gerätehauses an, wobei er noch auf Lösungen in dieser Legislaturperiode hofft.


Jugendgruppenleiter Janik Lindemann berichtete von den Diensten der Jugendfeuerwehr, den erreichten Erfolgen und abgeleisteten Prüfungen, er hob gemeinsame Übungen mit der Jugendfeuerwehr Büchen und dem THW hervor und z.B. die Fahrt in den Hansapark, die allen Kindern viel Spaß gemacht hätte. So hatte sich die Jugendfeuer auch fleißig beim Spenden sammeln der Aktion „Jugend an Jugend“ beteiligt. Die 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr wurde als Höhepunkt hervorgehoben. Sechs Leistungsspangen konnten Mitglieder der Jugendfeuerwehr dieses Jahr durch erfolgreiche Prüfungen bestehen. Wehrführer Schmidt hob auch gerade deshalb die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr für die Nachwuchsarbeit und die Personalsituation in der Wehr hervor.


Musikzugführer Tobias Prange berichtete von 27 Auftritten im vergangenen Jahr, darunter 12 im Gemeindegebiet und 15 außerhalb. Es wurden 81 Stunden Auftrittszeit geleistet bei 38 Übungsabenden.

Wahlen:

Wehrführer:                          Hans-Jürgen Schmidt
stellv. Wehrführer:                Marc Eggert

Gruppenführer I.Gruppe:       René Strutz
Stellv. Gruppenführer:          Tobias Prange

Kassenführerin:                     Martina Strutz
Gerätewart:                           Hartmut Riemann
stellv. Gerätewart:                 Frank Riemann
Sicherheitsbeauftragter:       Chris Landsberger
Atemschutzgerätewart:         Michael Matthews

Als neue Mitglieder wurden in die Einsatzabteilung aufgenommen Gordon Vetter und Martin Meinke. In die Einsatzabteilung wurde aus der Jugendfeuerwehr Anna-Lena Günther übernommen. Von der Feuerwehr Curslack wurde Florian Biermann übernommen.
Zum Feuerwehrmann (FM) befördert wurden Martin Meinke und Gordon Vetter.
Zur Feuerwehrfrau (FF) wurde Anna-Lena Günther befördert.
Jeweils zum Hauptfeuerwehrmann (HFM) wurden befördert Björn Günther und Wolfgang Keller. Sarah Prange wurde zur Hauptfeuerwehrfrau (HFF) befördert.
Hartmut Riemann wurde zum Löschmeister (LM) befördert.

Ehrungen:

10 Jahre  Wolfgang Keller, Rene Baumann, Timo Landsberger

40 Jahre  Dieter Matthews, Dietrich von Bülow,


Das Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande erhielt für 25 Jahre Diensst Wolfgang Lübbers. Das Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande erhielt für 40 Jahre Dienst Dieter Matthews.
In die Ehrenabteilung wurden Uwe Ott und Dieter Matthews überstellt.

Chris Landsberger erhielt einen neu geschaffenen Wanderpokal für die größte Dienstbeteiligung im vergangenen Jahr.

Aktivitäten 2013

Jahreshauptversammlung 2013

Versammlung der Feuerwehr Gudow geprägt von Mängeln des Gerätehauses

 

Zur diesjährigen Hauptversammlung der Feuerwehr Gudow konnte Wehrführer Hans-Jürgen Schmidt 44 Anwesende begrüßen, darunter Bürgermeister Dr.  Laubach, seine Stellvertreter Jürgen Holst und Peter Meyer, Ehrenwehrführer Heinz Eggert und Amtswehrführer Marc Eggert.
 
Im vergangenen Jahr rückten die Gudower Blauröcke zu 37 Einsätzen aus. Darunter die 2 Großfeuer der ehemaligen Zollabfertigung auf der Raststätte Gudow und auf dem Recyclinghof Grambek. Zusätzlich waren diverse Veranstaltungen, wie z.B. das Maibaumfest, ein Tag der offenen Tür und die Bosselveranstaltung für Gudow organisiert und durchgeführt worden, die durchweg gut besucht waren. Wehrführer Schmidt lobte die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden und dankte allen für ihr Engagement. Insbesondere dankte er auch allen Sponsoren, die die Veranstaltungen unterstützt hatten. Er dankte in seinem Bericht der Gemeinde unter anderem für die Anschaffung von 2 Sätzen Absturzsicherung und einer Schleifkorbtrage. Dem Förderverein dankte er für die Stellung der Homepage, die über die Gemeindegrenzen hinaus gelobt werde und der Beschaffung einer Rettungsplattform.  Auch Bürgermeister Dr. Laubach dankte in seinem Grußwort allen für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er räumte ein, daß die Gemeinde aus finanziellen Gründen bei der Beschaffung des erforderlichen  neuen Einsatzfahrzeuges und den Mängeln des Gerätehauses zur  Zeit auf der Stelle treten würde. Im Rahmen der gebotenen Bescheidenheit sollte darüber nachgedacht werden, ob die Wehr nicht mit einer Überplanung des derzeitigen Gerätehauses zurechtkommen könnte. Amtswehrführer Eggert wies in seinem Grußwort mit Blick auf die Mängel des Gerätehauses auf eine mögliche Haftung der  Gemeindevertreter hin, die gerade durch einen Presseartikel aufgezeigt worden war. Musikzugführer Tobias Prange berichtete von 28 Auftritten des Musikzuges im letzten Jahr mit einer Gesamtauftrittsdauer von 78 Stunden, davon fanden 16 Auftritte außerhalb und 12 Auftritte in Gudow statt.

Jugendgruppenleiter Jan Riemann  vermittelte  mit seinem Bericht für das vergangene Jahr über bestandene Prüfungen,  einem ausgerichtetem Fußballturnier, dem Zeltlager, der Teilnahme am Bosseln, Erfolgen bei einem Tischtennisturnier und einer Übung zusammen mit der JFF Büchen allen Anwesenden einen Eindruck aus der abwechslungsreichen Arbeit der Jugendfeuerwehr.

Wehrführer Schmidt mußte aufgrund einer Forderung der Feuerwehrunfallkasse wegen der Mängel des Gerätehauses eine mehrseitige  Sicherheitsbelehrung verlesen, die er sich auf Forderung der Unfallkasse von allen aktiven Einsatzkräften unterschreiben lassen muß. Die zu beachtenden Vorgaben, die in der Einsatzhektik  im Bereich des Gerätehauses von den heraneilenden und ausrückenden Kräften zu beachten sind, belasten die Einsatzabteilung. Ob alle dazu bereit sind, diese Unterschrift zu leisten, bleibt ebenso abzuwarten, wie die Klärung der sogleich in der Versammlung aufgeworfenen Frage, nach den rechtlichen Folgen dieser Unterschrift im Falle eines Unfalles.

Beschlossen wurde die Auflösung der Reservegruppe. Zur neuen stellvertretenden Gruppenführerin der 2. Gruppe wurde Sabrina Burmeister gewählt. Viktoria Laubach wurde zur Kassenprüferin gewählt und Björn Günther wurde zum Sicherheitsbeauftragten ernannt. Befördert wurden Chris Landsberger zum Hauptfeuerwehrmann, Hartmut Riemann zum Hauptfeuerwehrmann 3 Sterne, Martin Stender sowie Benjamin Burmeister jeweils zum Löschmeister.  Geehrt wurden Sabrina und Benjamin Burmeister für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, Dr. Eberhardt Laubach für 25 Jahre mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande und Georg Bagusch erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Brandschutzehrenzeichen in  Gold am Bande verliehen.  Das sich alle Abteilungen der Wehr über neue Mitglieder freuen würden, kam wiederholt zur Sprache.

Eisrettungsübung mit der DLRG Büchen

Während sich am vergangenen Wochenende viele Menschen auf den zugefrorenen Seen in der Region z.B. mit Schlittschuhen vergnügten, bereitet das Eisvergnügen den Rettungskräften umgekehrt Sorgen. So auch der Feuerwehr Gudow, die deshalb spontan am Sonntag eine große Eisrettungsübung zusammen mit der DLRG Büchen durchführte.

Eisrettungen sind aus Sicht der Feuerwehren immer eine heikle Angelegenheit: Einerseits muss im Einsatzfall alles sehr schnell gehen, andererseits bedeutet eine Eisrettung auch immer eine erhebliche Eigengefährdung für die Retter. Spezielle Ausrüstungen für eine Eisrettung, gar spezielle Schutzanzüge, gibt es z.B. bei der Feuerwehr Gudow, wie bei vielen anderen Wehren nicht. Im Einsatzfall muss ggf. improvisiert werden und auf vorhandenes zurückgegriffen werden.

Verschiedene Vorgehensweisen wurden daher auch von den Teilnehmern in Gudow am Segelhafen ausprobiert und geübt unter den Augen vieler Schaulustiger. Mitglieder der DLRG aus Büchen froren trotz ihrer Schutzanzüge für diesen Zweck und ließen sich mehrfach aus dem eisigen Wasser retten. Anschließend führte dann die DLRG noch eine Eisrettung vor.

Den praktischen Übungen ging eine einstündige Theorie-Schulung im Gerätehaus der Wehr voraus z.B. zu Fragen des richtigen Umganges mit einer aus dem Eis geretteten Person. Möglichkeiten u.a. zur Verhinderung des sogenannten plötzlichen Bergungstodes wurden den Anwesenden erläutert, denn mit dem herausziehen aus dem kalten Wasser ist die Todesgefahr für eine eingebrochene Person unter Umständen noch längst nicht abgewendet. Auch wenn es in Gudow in den letzten Jahren keinen Einsatz Eisrettung gab, so will man doch für diesen Fall gut vorbereitet sein. Nicht nur weil das Eis irgendwann wieder dünner und damit gefährlicher werden wird, sondern auch weil Gefahren z.B. von nicht abgesicherten unter Schnee verborgenen Angel-Löchern in den Eisflächen ausgehen können. Entschädigt für ihre eingesetzte Freizeit wurden alle Teilnehmer anschließend mit Glühwein und Bratwurst vom Grill zum Aufwärmen.

Bilder zur Übung

Aktivitäten 2012

Jahreshauptversammlung 2012 der Freiwilligen Feuerwehr Gudow

Zur jährlichen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gudow, konnte Wehrführer Hans-Jürgen Schmidt, 44 Anwesende begrüßen. Darunter den Bürgermeister Dr. Eberhard Laubach, Mitglieder der Gemeindevertretung, Amtswehrführer Marc Eggert, Ehrenwehrführer Heinz Eggert sowie zwei Polizeibeamte der Polizeistation Sterley.
2011 hatte die Freiwillige Feuerwehr Gudow 25 Einsätze darunter 13 Einsätze der technischen Hilfe, fünf Brandeinsätze, aber auch mehrere Fehlalarme durch die neue Brandmeldeanlage des Motels/Raststätte Gudow.
 
Die Themen der Mitgliederversammlung waren unter anderem:
  • Die Zusammenlegung der Gruppendienste
  • Übernahme von Sarah Hennig und Joshua Böckers in die Einsatzabteilung
  • Wahlen:
Timo Landsberger zum Gruppenführer der II. Gruppe
Frank Riemann zum stellv. Gruppenführer der II. Gruppe
Melanie Rave zur Jugendfeuerwehrwartin
Benjamin Burmeister zum stellv. Jugendfeuerwehrwart
Uwe Ott zum stellv. Gruppenführer der Reservegruppe
Sarah Hennig zur Kassenprüferin
  • Beförderungen und Ehrungen:
Volker Stamer zum Löschmeister
Hartmut Riemann für 20 Jahre Mitgliedschaft
Hans-Jürgen Schmidt und Jörg Roszewsky für 30 Jahre Mitgliedschaft
Christoph Wölke für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
 
In seinem Grußwort konnte Bürgermeister Dr. Eberhard Laubach den Anwesenden leider keine Hoffnung im Zusammenhang mit dem Gerätehaus der Feuerwehr Gudow machen, welches vielen Sicherheitsstandards nicht entspricht. Aufgrund der knappen Finanzlage konnte er hierzu nichts Neues berichten, er wies aber darauf hin, dass sich die Gemeindevertretung der Probleme sehr wohl bewusst sei.
Amtswehrführer Marc Eggert dankte in seinem Grußwort der Feuerwehr Gudow für die Beteiligung an den Veranstaltungen und Übungen auf Amtsebene und überbrachte die Grüße der Amtsfeuerwehren des Amtes Büchen und seines Stellvertreters Torsten Burmeister. Des Weiteren sprach er die vorhandenen Probleme mit den neuen Digitalen Meldern an.
Matthias Luttermann  von der Polizeistation Sterley dankte der Feuerwehr Gudow für die stets Gute Zusammenarbeit. Die Gruppenführer konnten von der Durchführung der Brandschutzerziehung im örtlichen Kindergarten berichten und dass auch ein Hochseilgarten zur Förderung der Kameradschaftspflege besucht wurde.
 
Jugendgruppenleiter Jan Riemann berichtete, dass die Jugendfeuerwehr im vergangenem Jahr die Berufsfeuerwehr in Neumünster besuchen und kennenlernen durfte, was allen viel Spaß und Freude bereitet hätte.
Aufgrund von Satzungsänderungen und Änderungen in der Musikdienstordnung wurden die Mitglieder des Musikzuges soweit diese nicht ohnehin Mitglieder der Einsatzabteilung sind, formell aufgenommen. Musikzugführer Tobias Prange berichtete von 27 Auftritten des Musikzuges mit einer Gesamtauftrittsdauer von 845 Stunden im vergangenen Jahr.
Für den kommenden Mai plant die Feuerwehr Gudow einen Wochenendausflug zu ihrer Partnerwehr Angersbach in Hessen.
Aktivitäten 2011

Rettungshundestaffel bei der Feuerwehr Gudow

Der Ausbildungsdienst aller Gruppen der FF Gudow vom 18.11.2011 wird den Teilnehmern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Die DLRG Stormarn e. V. Rettungshundestaffel war eingeladen worden, ihre Arbeit vorzustellen. Schließlich arbeiten die Feuerwehren und Hundestaffeln häufig bei Einsätzen zusammen.

Knut Harder von der Rettungshundestaffel erläuterte den Anwesenden anschaulich vermeidbare Fehlerquellen bei der Suche nach vermissten Personen, die verschiedenen Arten der Suchhunde (Wasserortung, Verbeller, Zurückverweiser, Mantrailer...), die Besonderheiten des Einsatzablaufes und u.a. die Aufgaben der Feuerwehrangehörigen hierbei.

Danach zeigten 3 Hundeführerinnen in der Dunkelheit das Können ihrer Hunde. Alle Teilnehmer zeigten sich beeindruckt vom Ausbildungsstand der Hunde sowie der Schnelligkeit, mit welcher die Hunde ein großes Gebiet abgesucht hatten und die Zielperson fanden. Dieser Abend hat sicherlich dazu beigetragen, daß im Falle einer gemeinsamen Personensuche nicht nur schneller die Suchhunde angefordert werden würden, sondern auch der Einsatzablauf und die Zusammenarbeit durch mehr Verständnis für die Arbeit der Hunde und der Hundeführerinnen verbessert wurde.

Die FF Gudow dankt den Mitgliedern der DLRG Stormarn e.V. Rettungshundestaffel für diesen sehr informativen Abend!

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Einsatz der Rettungshundestaffel keine Kosten verursacht! Die Mitarbeiter der Staffel arbeiten Ehrenamtlich und sind daher auf Spenden der Öffentlichkeit angewiesen. Wir würden uns freuen wenn Sie die Arbeit der Rettunghundestaffel durch Ihre Spende unterstützen würden.

 

DLRG Stormarn e.V.
Sparkasse Holstein BLZ 213 522 40
Konto 134 93 23 83
Verwendungszweck: Spende Rettungshunde

 

Rettungshundestaffel der DLRG Stormarn e.V.

 

 

Bekämpfung eines Gasbrandes - Eine Heiße Sache!

Feuerwehren des Amtes Büchen mit der EON Hanse zu Besuch bei der Feuerwehrakademie Hamburg.

Am 31.8.2011 konnten Sarah, Timo und Thies mit rund 40 weiteren Kameradinnen und Kameraden aus dem Amt Büchen an einer informativen Abendveranstaltung der eon Hanse bzw. Schleswig-Holstein Netz AG, zur Bekämpfung von Bränden in (Erd-)Gasanlagen auf dem Gelände der Feuerwehrakademie in Hamburg teilnehmen und trainieren.

Sarah wurde dabei für die Regionalprogramme von RTL und SAT1 Hamburg interviewt.

Neben dem Sammeln von Presseerfahrung lernten vorallem Sarah und Thies auch, dass Brände in Gasleitungen mit hohen Temperaturen verbunden sind. Diese Erfahrung belegen kleine Brandblasen an der Hand von Sarah und eine größere Brandverletzung an Thies Hand, die im Nachhinein festgestellt werden mußten.

Im Bilderarchiv sind einige Bilder dieser Veranstaltung eingestellt.